Aus der Geschichte lernen

Text für Suchmaschinen

"Die, die nicht in der Lage sind, das Wichtigste zu leben, was wir zu leisten haben, nämlich die Einheit, dass die allmählich auch mal ausgeschwitzt werden." [Björn Höcke, AfD]

Verdammt nochmal, wieder die halbe Innenstadt blockiert. Können Sie mir bitte sagen, was da vorne los ist? Wogegen demonstrieren die? Ach, ich verstehe, Corona-Beschränkungen. Ist auch was Lästiges. Wollte kürzlich ein Halstuch kaufen. Nicht mal das ging mehr. Alle Läden dicht. Deshalb stehen wir vor schweren Zeiten. Sieht düster aus. Ich sage Ihnen, wie es ist. Es ist wie Krebs. Daran stirbt man nicht. Man stirbt an den Folgen. Mit Corona ist das auch so. Daran stirbst Du höchstwahrscheinlich nicht. Aber vielleicht bald ohne Job.

Also weniger einkaufen, weil Läden dicht. Wirtschaftskrise, Rezession und dann Depression. Das macht Angst und wütend. Und wer ist schuld? Einer muss es doch sein. Der Virus? Nein, dem kann man die Schuld nicht geben. Weil Schuldige müssen eine Fresse haben, zum Reinhauen. Und das geht beim Virus nicht, weil zu klein. Da haust Du glatt daneben. Das macht uns noch wütender. Also muss ein anderer Schuldiger her. Einer mit Fresse zum Reinhauen. Den findet man immer. Die Chinesen vielleicht? Klappt nicht, weil die zu weit weg sind, und würden sich wehren. Bill Gates von Microsoft? Der soll nämlich mit dem Virus unter einer Decke stecken. An den kommt man aber auch nicht ran. Wer dann?

Mach Dir darüber keine so großen Gedanken. Das machen schon die Alternativen für Deutschland. Die finden einen Schuldigen. Das garantiere ich Dir. Gewissenhafte Leute, das muss man denen schon lassen. Die lernen aus der Geschichte, weil daraus soll man ja lernen. Darüber kann es keine zwei Meinungen geben. Schau Dir doch die Zwanziger Jahre im vorigen Jahrhundert an. Gerade mal 100 Jahre her. Schöne Zeiten damals, zumindest bis 1929. Und dann auf einmal große Krise, von heute auf morgen. Kann uns demnächst auch blühen. Dieses Mal wegen Corona. Das kann schnell passieren.

Damals 1929 war noch kein Corona. Und doch Krise. Eindeutige Ursache, meinten Experten. Unsinn, ganz andere Ursache, meinten die anderen Experten. Das hat die Menschen damals sehr verwirrt. Die Politiker auch. Aber das währte Gott sei Dank nicht lange. Denn die Experten kamen nach heftigem Disput doch schnell zu einer einhelligen Meinung. Und haben den Schuldigen für die Krise dingfest gemacht, den Golddevisenstandard.

Nun konnten die Politiker endlich den Schuldigen für die Not präsentieren. Die wurde dadurch aber nicht geringer. Sie hat sogar noch zugenommen. Die Verzweiflung der Menschen auch. Das machte den Chef der damaligen Alternativen für Deutschland sehr nachdenklich. Denn er spürte instinktiv, an der Sache mit dem Golddevisenstandard kann etwas nicht stimmen. Aber was?

Und so saß er eines morgens, versunken in Gedanken. Mit Blick auf die andere Straßenseite. Dort, wo der Rosenzweig seinen Schmuckladen betreibt. Der mit den Schmalzlocken und den verschlagenen Augen. Nutzt deutsche Pärchen aus, die heiraten wollen, um Kinder zu kriegen. Mit maßlos überzogenen Preisen für Eheringe. Ein Halsabschneider, der Rosenzweig. Da fiel es dem damaligen Chef der Alternativen wie Schuppen von den Augen. Dem Golddevisenstandard kann man keine in die Fresse hauen. Nicht mal stolperfrei aussprechen. Aber dem Rosenzweig, dem kann man eine reinhauen. Und das wusste er eigentlich schon immer.

Was meint der da im Radio? Moment, ich muss etwas lauter stellen. Was kann heute nicht mehr passieren? Weil stabile Demokratie. Worüber redet der? Entschuldige mich kurz, ich glaube, das passt gerade zu unserem Thema. Bin gleich wieder da.

Wie vermutet, politischer Experte. Der kann unsere Sorgen nicht teilen. Für ihn nicht vorstellbar, dass sich die Katastrophe nach 1929 so wiederholt. Und ehrlich gesagt, seine Argumente sind überzeugend: Stabile Demokratie, im Großen und Ganzen funktionierender Rechtsstaat, Zivilgesellschaft und Marktwirtschaft. Hand aufs Herz, kannst Du dem jetzt auf die Schnelle widersprechen? Das kannst Du nicht. Denn der hat Recht, im Großen und Ganzen.

Aber irgendwie bleibt mir ein Störgefühl, weil ein Problem selten am Großen und Ganzen liegt. Dort versteckt sich der Teufel bekanntlich nicht. Das tut er lieber im Detail. Gut getarnt, damit ihn keiner entdeckt. Und von dort aus treibt er sein diabolisches Spiel, und uns geradewegs in die nächste Katastrophe. Insofern scheint mir die Frage eben im Radio nicht die richtige. Es ist doch nicht wichtig, ob sich die Katastrophe nach 1929 genau so wiederholen wird. Entscheidend ist mehr die Frage, ob sich die Katastrophe in einem Ausmaß wie damals wiederholen könnte. Meinst Du nicht auch? Aber wir sind ja keine Experten.

Also langsam werde ich ungeduldig. Wie kann es sein, dass ein paar Wirrköpfe die ganze Innenstadt lahmlegen. Keiner kommt mehr durch. Da sieht man mal wieder, wie fragil alles geworden ist. Kleine Ursache, große Wirkung. Ein Wirrkopf, kein neues Halstuch für mich, und schon gibt es Wirtschaftskrise. Also lass uns die Zeit bis dahin noch etwas sinnvoll nutzen, und zurückkommen auf unser Thema. Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, die Alternativen für Deutschland und die Frage, ob sich das von damals wiederholen kann.

Vielleicht schauen wir dazu mal nach in der Philosophie, beim großen Bertrand Russell. Der hat mal gesagt, dass es eigentlich nur zwei Dinge sind, mit denen wir anderen Leid zufügen: Dummheit und Bosheit. Du weißt schon, Gier, Hass, Neid und all die schrecklichen Dinge. Alles Ausgeburten dieser beiden Urkräfte menschlicher Natur. Und da drückt mich jetzt eine Frage auf der Seele. Glaubst Du, dass wir heute weniger dumm und boshaft sind als damals? Ich meine damit nicht Dich persönlich. Ich meine uns alle, also Deinen Nachbarn, die Leute vom Fernsehen, Politiker, Dich und mich natürlich auch. Das weißt Du nicht? Ehrlich gesagt, ich auch nicht. Keiner weiß das.

Aber lass uns die Gedanken mal mit einer Hypothese weiterspinnen. Dass wir nämlich um nichts besser sind als damals. Dann können wir also auch nicht ausschließen, dass sich die Dinge heute so ähnlich entwickeln könnten wie damals. Da stimmst Du mir doch sicher zu.

Also lass uns etwas tiefer schürfen. Und schauen mal bei Google nach, wie die damaligen Alternativen für Deutschland bei den Wahlen abgeschnitten haben. Was muss ich da eingeben? Ach ja, Du habst Recht, so kann Google das nicht finden. Wir müssen Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei eingeben. So haben die damals geheißen.

Also, was kommt raus bei den Wahlen 1928, kurz vor der großen Wirtschaftskrise. Noch nicht mal 3%? Das war ja nicht so berauschend. Für den Bundestag hätte das nicht gereicht. Mit 3% geht das nämlich nicht. Und trotzdem haben die es damals geschafft. Zwar nicht für tausend Jahre, aber für Vogelschiss schon. Jetzt reg Dich doch nicht so auf. Das hat ein ehemaliger Chef von denen kürzlich genau so gesagt. Ganz ehrlich. Millionen Ermordete ein Vogelschiss. Hat der gesagt, vor laufender Kamera. Und die von den Alternativen für Deutschland haben begeistert geklatscht.

Aber nochmal, das hätte nicht gereicht für den Bundestag. Also müssen wir weiter bohren, nochmal Google. Aha, jetzt kommen wir der Sache schon näher, weil 1930 schon über 18%. Also kurz nach Ausbruch der Weltwirtschaftskrise. Und im März 1933 sogar knapp 44%. Da sieht man mal, wie schnell das gehen kann.

Aber warum nur? Am Rosenzweig kann es nicht gelegen haben. Der hat die Preise für seine Eheringe nicht erhöht. Eher im Gegenteil. Und den sperrigen Parteinamen haben die zu meiner Verwunderung auch nicht geändert. Bis dahin noch nicht mal Führungspersonal ausgetauscht. Und doch etwa 15mal mehr Stimmen in kürzester Zeit. Das muss wohl doch an der Wirtschaftskrise gelegen haben. Keine Arbeit mehr. Kaum noch was zu essen. Von einem Tag auf den anderen. Das hat Angst gemacht. Und wütend. Auch auf den Rosenzweig. Der hatte seinen Laden noch. Und reichlich zu essen. Denn aufs Heiraten und Kinderkriegen wollten deutsche Pärchen nicht verzichten. Auf Eheringe auch nicht, Krise hin oder.

Und was meinte der Experte vom Radio gerade eben? Kann sich so nicht wiederholen? Also mich beruhigt das nicht. Weil viele Experten zeichnen doch ein düsteres Bild von der Zukunft. Dazu bräuchten wir übrigens keinen Experten. Das kann ich Dir auch sagen. Und so schnell geht das Corona nicht mehr weg.  Und was könnte das für die von den Alternativen für Deutschland bedeuten? Ein ähnlicher Zuwachs wie damals auf knapp 44%?

Dazu schauen wir mal nach, wie die bei der Bundestagswahl im 2017 abgeschnitten haben. Nochmal Google. Was, knapp 13%, das kann doch nicht sein? Das ist doch fast fünfmal so viel wie damals 1928. Kann ich Ihnen beim besten Willen nicht erklären. Und die Krise kommt ja erst noch, vielleicht ähnlich schlimm wie damals, befürchten Experten. Nicht wegen des Golddevisenstandards, sondern wegen Corona. Und wem könnte man jetzt in die Fresse hauen? Echtes Problem, genau wie damals.

Aber wie gesagt, mach Dir dazu keine Gedanken. Das machen die von den Alternativen für Deutschland. Die sehe ich schon vor meinem geistigen Auge, beim Beobachten des Treibens auf der Straße. Wie ihr legendärer Chef von damals. Zwar gibt es den Rosenzweig nicht mehr. Schon lange tot. Gestorben an Lungenentzündung, damals in Ausschwitz. Seine Kinder auch. Den Schmuckladen gibt es auch nicht mehr. Dafür betreibt jetzt der junge Ahmed dort seinen Laden. Obst und Gemüse aus der Türkei.

Und alles ein wenig heruntergekommen. Zu viele Türken. Und erst die vielen Dunkelhäutigen, lungern alle faul rum. Es werden jeden Tag mehr, echtes Problem. Du weißt schon, kriminelle Gangs, türkische Mafia. Von den Russen ganz zu schweigen. Üble Entwicklung. Man muss ehrlich zugeben, die Altparteien haben versagt. Da muss man denen von den Alternativen für Deutschland einfach Recht geben. Also nicht verwunderlich, die knapp 13% bei den letzten Bundestagswahlen. Das muss man verstehen. Ich sage Dir, wie es ist. Dagegen waren die Rosenzweigs von damals gar nicht so schlimm. Verglichen mit den Türken, den Schwarzen und den Russen. Das gab es damals alles nicht. Zumindest nicht hier bei uns.

Und bald ist Bundestagswahl. Bis dahin geht Corona nicht weg, die Krise auch nicht. Das wird eher schlimmer. Da stimme ich den Experten zu, es bleibt Krise. Und die Alternativen für Deutschland bleiben auch. Weil die Türken nicht nicht weggehen wollen, Schwarzafrikaner sowieso nicht. Im Gegenteil, von denen kommen immer mehr.

So wie damals, die Krise ging nicht weg. Ein paar Rosenzweigs vielleicht. Die hatten Verwandtschaft in Amerika. Und was ist dann passiert? Habe ich doch gerade erwähnt. Ein Zuwachs von knapp 3% auf fast 44%. In weniger als fünf Jahren. Und die von den Alternativen für Deutschland hatten schon 13% vor der Corona-Krise. Da darf man doch mal die Frage stellen, was bei der kommenden Bundestagswahl passieren könnte. Was meinen Sie, die schwächeln gerade in Umfragen? Also, das beruhigt mich nicht so recht. Vielleicht ist das ja wie bei einem Tsunami. Sie wissen schon, erst verschwindet das Wasser. Aber dann kommt es mit zerstörerischer Wucht.

Also, sollten wir uns doch mit der Frage beschäftigen. Könnte es passieren, dass die von den Alternativen für Deutschland ein Ergebnis von etwa 44% schaffen, wie die damals 1933? Das kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Corona hin oder her. Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht. Ich kann mir das nicht wirklich vorstellen, da muss ich dem Experten vom Radio schon zustimmen. Zumindest für die anstehenden Wahlen. Aber was ist bei der nächsten Wahl? Die könnte schneller kommen als wir glauben. Du weißt schon, heftige Krise. Und Schuld daran ist eindeutig der Regierungspartner.  Also Neuwahlen, unumgänglich.  

Weißt Du, dazu habe ich gestern was Interessantes gelesen. Das könnte uns bei unseren Überlegungen weiterbringen. Da ging es um den Viktor Orban. Du weißt schon, der Regierungschef von Ungarn. Der regiert dort mit seinen Alternativen für Ungarn, seit Jahren mit über 75%. Und das ohne Krise, aber in ständiger Bedrohung durch den George Soros. Ein gefährlicher Jude, der den Ungarn mächtig Angst macht. Deshalb wählen die fast alle den Orban.

Bringt mich zurück zu den Alternativen für Deutschland. Und zur Frage, ob die ein Wahlergebnis schaffen könnten wie damals 1933. Wie gesagt, das kann man sich gar nicht vorstellen, auch wenn die sich nach Kräften mühen. Die versprechen Gaskammern, wie damals in Ausschwitz. Und finden Millionen Ermordete einen Vogelschiss. Und deren Chef, der Meuthen, der hat auch schon mal vor dem George Soros gewarnt. Obwohl der kein Deutsch spricht, noch nicht mal deutscher Jude ist. Vor dem müssen wir hier also keine Angst haben. Das hat der Meuthen dann auch schnell bemerkt und den Schwanz eingezogen. Deshalb werden die den Meuthen dort auch bald absägen. Weil, Alternative mit eingezogenem Schwanz sieht nicht so glaubwürdig aus. Da wird das nichts mit den 44%.

Und jetzt sieht es wieder nicht so gut aus für Deutschland. Wegen Corona. Wirtschaftskrise, bald keine Arbeit mehr, kein Urlaub und so. Das wiederum ist super für die Alternativen für Deutschland. Ein Paradoxon, sage ich Dir. Alles was schlecht ist für Deutschland, ist gut für die Alternativen. Und umgekehrt. Alles was gut ist für Deutschland, ist schlecht für die Alternativen. Das habe ich zugegeben noch nicht wirklich durchschaut. Komplizierte Sache, nicht nur in Deutschland. Überall, außer im Vatikan. Dort gibt es nämlich keine Alternativen, egal ob es gut oder schlecht läuft.

Wie gesagt, Krise im Anmarsch, und wir sind vermutlich auch nicht gescheiter als die Menschen damals. Warum sollte es also anders laufen als 1933? Hast Du darauf eine Antwort? Ich nicht. Und jetzt haben die Politiker auch noch ihr ganzes Pulver verschossen. Genau genommen nicht deren Pulver, sondern unser Pulver. Also kommt Wirtschaftskrise, nach Meinung der Experten vielleicht genau so schlimm wie damals. Düstere Zukunft, Arbeitslosigkeit, kein Urlaub, zumindest keiner weit weg. Kein neues Auto. Nicht mal Bordellbesuch. Puh, da brodelt was. Kann ich Dir sagen. Da kommt ein Tsunami. Du weißt schon, erst verschwindet das Wasser, holt Schwung, und dann kommt es mit voller Wucht. Aber knapp 44% für die Alternativen? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber warum eigentlich nicht? Der Orban hat es doch auch geschafft, ganz ohne Wirtschaftskrise. Na gut, die armen Ungarn müssen sich mit dem George Soros und seinen geheimen Plänen herumschlagen. Der will bekanntlich Millionen von Afrikanern nach Ungarn umsiedeln.

Sogar an der Grenze zu Österreich sollen die angesiedelt werden. Das macht denen schon seit Jahren Angst, sehr sogar. Das hatten die früher schon mal. Erinnerst Du dich,, damals als der Jörg Haider dort Bundeskanzler wurde. Ich kann Dir sagen, das war ein charismatischer Mann. Wähler begeistert, im Sturm erobert. Und erst die Wählerinnen, die waren in Ekstase. Fescher Typ, blitzgescheit, nicht so abgehoben wie die anderen. Einer zum Anfassen, den man persönlich treffen konnte. Toller Trachtenanzug, nicht elitäres Zeug wie Brioni und so. Der war von einem ganz anderen Schrot. Einer von uns. Weißt Du, ich bin Österreicher, ich weiß, wovon ich rede. Der hatte Weitblick, und wusste schon damals, was uns droht. Zu viele Ausländer.

Versteh mich nicht falsch. Nicht Dich hat er gemeint. Du steigst doch im Hotel ab, fährst Schi und Apres, großzügiges Trinkgeld inbegriffen. Deshalb gehörst Du zu den guten Ausländern. Gemeint hat er die anderen, die Geschirrspüler, die Zimmermädchen, die Toilettenfrauen und so. Alle schwarz beschäftigt. Zahlen keine Lohnsteuer, Schröpfen die Sozialkassen. Ganz üble Sache. Nehmen den Österreichern ihre Arbeitsplätze weg, und ihre Mädels. Sogar auf ihre Autos haben die es abgesehen. Vor allem die Polen. Nur solche Ausländer hat er gemeint. Nicht die Deutschen. Die Holländer auch nicht. Das haben die Österreicher schon verstanden. Feines Gespür.

Endlich, der Stau scheint sich aufzulösen. Da muss ich jetzt wohl zum Punkt kommen. Aber, was war nochmal die Frage? Ach ja, die Alternativen für Deutschland, könnte das wieder passieren? Tausendjähriges Reich. Ausschwitz, Gaskammern, Vogelschiss? Undenkbar, meinte gerade der Experte vom Radio. Ganz andere Zeiten heute.

Also, da bin ich nicht so optimistisch. Wie gesagt, bessere Menschen als damals sind wir vermutlich nicht. Gescheiter auch nicht. Und die Wirtschaftskrise könnte genau so schlimm werden wie damals. Das Einzige, das mir Hoffnung macht, noch kein wirklich charismatischer Chef bei den Alternativen für Deutschland. Da sehe ich noch keinen wie den Jörg Haider, den Viktor Orban oder einen Donald Trump. Nein, den sehe ich dort noch nicht.

Aber verlassen sollten wir uns darauf auch nicht. Dass dort nicht früher oder später doch noch einer auftaucht. Also sollten wir wachsam sein, und das Undenkbare denken. Und unser Handeln daran orientieren. Auch wenn ich Ihnen jetzt auch nicht sagen kann, was man tun könnte. Zeichen setzen und Lichterketten werden nicht reichen. Zumindest nicht als Schutzwall gegen die alternativen Brandstifter.

Bis zum nächsten Mal.

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